Hohe Leerläufe, vor allem bei LKWs, kommen Sie als Unternehmer auf Dauer teuer zu stehen. Mit welchem Maßnahmen-Mix Sie Leerläufe weitgehend reduzieren können und wie viel Sie damit langfristig einsparen, verraten wir im Folgenden.
Der Motor brummt, das Fahrzeug steht – und der Treibstoffverbrauch läuft munter weiter. Im Durchschnitt verbraucht ein LKW im Leerlauf drei Liter Kraftstoff pro Stunde. Das verursacht nicht nur unnötige Kosten, sondern schadet auch der Umwelt.
Die gute Nachricht: Der Großteil der Leerläufe ist vermeidbar. Mit MTrack® und folgenden Methoden halten Sie den Leerlauf Ihrer Flotte gering und sparen Ihrem Unternehmen bares Geld.

  • Elektronische Aufzeichnung der Fahrten
  • Zuordnung der Fahrer durch Fahrerkarte bzw. -erkennung im Fahrzeug
  • Zusätzliche Maßnahmen wie Boni für positives Fahrverhalten oder Spritsparkurse

Leerlauf reduzieren: So funktioniert’s

Ein GPS-Tracker in jedem Fahrzeug ist wohl der effektivste Weg, mit dem Sie unnötigen Leerlauf unter Kontrolle bekommen. Noch genauer wird es mit einer CAN-BUS-Anbindung, die zusätzlich exakte Treibstoffauswertungen liefert. Die GPS-Tracking-Software zeichnet jede Fahrt im Detail auf, darunter auch die Zeit des Leerlaufs, der als künstliche Unterbrechung der Fahrt aufscheint. Möchten Sie wissen, welche Fahrer hohe Leerläufe produzieren, dann helfen Fahrerkarten bzw. eine Fahrererkennung im Fahrzeug. Sie liefern sowohl Aufschluss über den Treibstoffverbrauch eines jeden Mitarbeiters als auch über sein Fahrverhalten. Eine weitere effektive Möglichkeit ist es, Ihren Fahrern Anreize zu bieten, von selbst weniger Leerlauf zu produzieren – zum Beispiel über ein Bonussystem für vorbildliches Fahrverhalten. Auch durch Aufklärung können Sie Ihre Mitarbeiter zu effektiverem Fahren motivieren, etwa mit Spritsparkursen, wie sie regelmäßig von Institutionen wie ÖAMTC oder ARBÖ angeboten werden.

Wie viel Sie als Unternehmer sparen können

Die Minimierung des Leerlaufs Ihrer Flotte durch kombinierte Maßnahmen wie GPS-Tracking, Fahrerkarten, -erkennung und Co. bietet enormes Einsparpotential: Bei LKW liegt die Spanne zwischen 8 und 175 Litern Kraftstoff pro Monat, bei PKW können Sie den monatlichen Spritverbrauch immerhin zwischen 0,2 und 9,8 Litern reduzieren. Nicht zu vergessen, dass Sie durch reduzierte Leerläufe die Lebensdauer der Motoren Ihrer Fahrzeuge verlängern, was langfristig Geld spart – und noch dazu die Umwelt schonen.

 Beitragsbild: Marcin Jozwiak/Unsplash

Leerlauf reduzieren